Im In- und Ausland unterrichtet sie vor allem ihre Spezialgebiete:
Qigong zur Geburtsvorbereitung, Qigong mit Kindern, Chan Mi Gong und therapeutisches Qigong.
In Tschechien ist ihr Konzept über "Qigong in der Schule" in das Weiterbildungsprogramm der Lehrer aufgenommen worden. Ihre Kassetten werden bereits im Unterricht verwendet.
In den letzten Jahren hat sie sich vor allem der Arbeit mit MS-Kranken gewidmet. Sie hält Vorträge, unterrichtet Selbsthilfegruppen und an Kliniken, wo die Ergebnisse wissenschaftlich dokumentiert werden. Sie arbeitet aber auch mit einzelnen Patienten, für die sie ein auf ihre spezifischen Beschwerden zugeschnittenes Übungsprogramm ausarbeitet.
In der Zeitschrift Tiandiren sind bislang von ihr drei Folgen über Qigong und MS erschienen.
Ein Schwerpunkt ihrer Forschungstätigkeit ist der geistige Hintergrund östlicher Meditationsübungen und seine überraschende Nähe zum christlichen Denken. Sie läßt sich in frühchristlichen Schriften und vor allem in der Kunst und im Schrifttum der spätmittelalterlichen Mystik nachweisen.
Ein wichtiges Ergebnis ihrer kunsthistorischen Forschung war die Entdeckung eines gemeinsamen Grundthemas der spätmittelalterlichen Kunst: die Heilige Hochzeit von Himmel und Erde. Sie wird in jedem Augenblick im Makrokosmos wie im Mikrokosmos vollzogen. So ereignet sich die Überwindung des Urübels, das Himmel und Erde, Gott und Mensch, und auch die einzelnen Menschen untereinander, entzweit. Zuzana Sebková's Dissertation "Sünde und Versöhnung in Jan van Eycks Hochzeitsbild", Markt Berolzheim 1992, widmet sich eingehend diesem Gedanken. Da dieses Grundthema auch der Kern der daoistischen Philosophie ist, wird der Weg zu Qigong als Lebensweg - und nicht nur als funktionierende Therapiemöglichkeit - auch für Christen eröffnet. |